Medical Training Teil 1
KURZINFO
Im Medical Training Teil 1 lernst du, deinen Hund mittels freiwilliger Kooperationssignale liebevoll durch unangenehme Untersuchungen zu führen und ihm so Geborgenheit zu vermitteln und Ängste zu minimieren.
INFO
Als Hundehalter ist es wichtig, nicht nur die Grundbedürfnisse deines Hundes zu erfüllen, sondern auch in der Lage zu sein, ihm im Notfall hilfreich zur Seite zu stehen. Sicher hast du deinen ersten Tierarztbesuch schon hinter dir und weißt, wie aufgeregt, vielleicht auch ängstlich, dein Hund ist. Viele fremde Geräusche und Gerüche verunsichern deinen Hund. Mit unserem Medial Training kannst du deinen Hund darin unterstützen, den Tierarztbesuch gelassener anzugehen. Denn durch regelmäßiges Training kann dein Hund medizinische Untersuchungen entspannter meistern.
INHALTE
- verschiedene Kooperationssignale, wie z. B. Blick-, Boden-, Kinn- und Nasentarget
- Berührungstraining an unterschiedlichen Körperstellen
- Maulkorbgewöhnung • isometrische Übungen zur aktiven Entspannung
- Gewöhnung an Objekte und aversive Reize
- Gewöhnung an Geräusche und Gerüche
VORGEHENSWEISE
- Theorie und Praxis im Wechsel
- Freiwillige Kooperation des Hundes wird gefördert
- Kleinschrittiger Aufbau auf dem Hundeplatz
- Weitere Trainingsschritte für Zuhause
- Handouts mit der Zusammenfassung der Stunde und allen Trainingsschritten
ZIEL
Ziel des Medical Trainings ist es, dass dein Hund durch freiwilliges Kooperationsverhalten Untersuchungen toleriert. Durch wiederkehrendes Training wird Stress reduziert und das Vertrauen zu dir gestärkt.
Medical Training Teil 2
KURZINFO
Im Medical Training Teil 2 lernst du, wie du stressfrei Maul, Zähne, Pfoten, Augen und Ohren deines Hundes pflegst und bei Bedarf, Medikamente verabreichst.
INFO
Kennst du die Normaltemperatur deines Hundes und kannst du bei ihm Fieber messen? Wie sieht es mit der regelmäßigen Kontrolle des Mauls und der Augen und Ohren aus? Als verantwortungsvoller Hundehalter möchtest du deinen Hund bestmöglich versorgen. Doch oft empfinden Hunde pflegerische Maßnahmen als unangenehm, teilweise sogar bedrohlich.
Um einem Vertrauensbruch zwischen dir und deinem Hund vorzubeugen ist auch hier Medical Training sinnvoll. Ohne übergriffiges Verhalten, sondern auf Basis von freiwilligem Kooperationsverhalten. Bitte beachte, dass dieser Kurs nur für Teilnehmer geeignet ist, die bereits das Medical Training Teil 1 absolviert haben.
INHALTE
- Normwerte wie Puls, Atemfrequenz, Temperatur und Schleimhautfarbe bestimmen und einschätzen
- Kontrolle des Fangs und Maulöffnung
- Pfoten untersuchen
- schlucken notwendiger Medikamente auf Signal
- Berührung und Manipulation an Ohren und Augen
- Falls gewünscht: Zusatzstunde „Krallenkürzen“
VORGEHENSWEISE
- Theorie und Praxis im Wechsel
- Freiwillige Kooperation des Hundes wird gefördert
- Kleinschrittiger Aufbau auf dem Hundeplatz
- Weitere Trainingsschritte für Zuhause
- Handouts mit der Zusammenfassung der Stunde und allen Trainingsschritten
ZIEL
Ziel des Medical Trainings ist es, ein vertrauensvolles und entspanntes Miteinander bei der täglichen Körperpflege und Gesundheitsversorgung deines Hundes bei dir zu Hause zu ermöglichen.
FAQ
Was ist Medical Training?
Medical Training hilft deinem Hund, Untersuchungen, Pflege und medizinische Maßnahmen möglichst entspannt zu erleben. Dabei lernt er, über freiwillige Kooperationssignale aktiv mit dir zusammenzuarbeiten.
Findet das Medical Training beim Tierarzt statt?
Nein. Das Medical Training Konzept findet nicht in einer Tierarztpraxis statt. Wir schaffen zuhause in einer ruhigen Umgebung die Grundlagen, damit dein Hund medizinische Untersuchungen und Pflegemaßnahmen möglichst entspannt bewältigen kann.
Du möchtest deinen Hund gezielt auf einen Tierarztbesuch oder eine Untersuchung in der Praxis vorbereiten?
Sprich mich gerne an – hierfür biete ich ein gesondertes Einzeltraining an
Für welche Hunde ist Medical Training geeignet?
Für jeden Hund – unabhängig von Alter oder Vorerfahrung. Besonders sinnvoll ist es, frühzeitig zu beginnen, bevor bestimmte Untersuchungen oder Pflegemaßnahmen notwendig werden.
Was lernt mein Hund im Medical Training Teil 1?
Im ersten Teil geht es um die Grundlagen: Kooperationssignale, Berührungen, Maulkorbgewöhnung, verschiedene Positionen sowie die Gewöhnung an Objekte, Geräusche und Gerüche. So wird dein Hund Schritt für Schritt auf Alltagssituationen und Tierarztbesuche vorbereitet.
Was lerne ich im Medical Training Teil 2?
Teil 2 baut auf Teil 1 auf und beschäftigt sich mit der Gesundheitsvorsorge und Körperpflege zu Hause. Dazu gehören unter anderem Maul-, Pfoten-, Ohren- und Augenkontrolle, Temperatur messen und die Gabe notwendiger Medikamente.
Muss mein Hund bei den Übungen etwas über sich ergehen lassen?
Nein. Die freiwillige Kooperation deines Hundes steht im Mittelpunkt. Wir arbeiten kleinschrittig und respektieren die Signale deines Hundes.
Braucht mein Hund Vorkenntnisse?
Nein. Die Übungen werden Schritt für Schritt aufgebaut und an das individuelle Tempo deines Hundes angepasst.
Kann ich Teil 2 ohne Teil 1 besuchen?
Nein. Medical Training Teil 2 setzt die Teilnahme an Teil 1 voraus, da dort die wichtigen Grundlagen erarbeitet werden.
Ersetzt Medical Training den Tierarzt?
Nein. Medical Training ersetzt keine tierärztliche Untersuchung oder Behandlung. Es hilft deinem Hund jedoch, notwendige Untersuchungen und Pflegemaßnahmen entspannter zu bewältigen.
Was ist das Ziel des Medical Trainings?
Das Ziel ist ein vertrauensvolles und entspanntes Miteinander bei der Gesundheitsversorgung und Körperpflege – damit du deinen Hund auch in unangenehmen Situationen sicher und liebevoll unterstützen kannst.